SPD Fredersdorf-Vogelsdorf

2020: 30 Jahre SPD Ortsverein Fredersdorf

Am 24. Januar 1990 wurde der Ortsverein der SPD Fredersdorf gegründet. Hier finden Sie die Jubiläumsschrift mit dem Rückblick auf 30 Jahre Politik.

Aus der Fraktion, März 2017

Kahlschlag an der Moppelkute

 

Anfang Februar kreischten in der sog. Moppelkute an der Menzelstraße die Sägen. 2012 hatte die Gemeindevertretung auf Antrag der LINKEN beschlossen, dass in Verbindung mit dem Straßenausbau im Quartier 4 die dortige Senke wieder als Oberflächenwasserauffangbecken zur Verfügung steht. Aber diese ehemalige Tongrube sollte nicht eines dieser an den Autobahnen vielfach sichtbaren eingezäunten kahlen Versickerbecken werden, sondern „renaturiert“ werden. Und auf den Randbereichen zu den Wohngrundstücken hin sollten sogar als Ersatz für Fällungen in den Straßen „landschaftspflegerische Maßnahmen“ vorgesehen werden.

Anfang 2016 beauftragte der Bürgermeister Klett für 38.000 € dort 270 Bäume zu fällen. Gemäß dem beigefügten Plan (hier klicken) sollten ca. 15 große Bäume außerhalb der Versickerungsmulde stehen bleiben.

In der Gemeindevertretersitzung vom Februar 2017 wurde der Verdacht geäußert, dass hier rechtswidrig weitaus mehr Bäume als vorgesehen gefällt wurden. Der Bürgermeister versprach, dies nachzuprüfen.

Bereits 2012 fällte die Verwaltung am Krummen See alles, was Wurzeln hatte. 2014 konnten die Gemeindevertreter/innen Schlenker, Arndt, Lindenberg und Heiermann verhindern, dass es im sog. Wunderwald an der M.-Luther-Siedlung zu einem vergleichbaren Kahlschlag kam.

Wir fordern eine Aufklärung des Sachverhalts. Sollte die Firma sich rechtswidrig verhalten haben, ist Wiedergutmachung für den angerichteten Schaden einzufordern.

Volker Heiermann

Fraktionsvorsitzender

Aus der Fraktion, Feb. 2017

SPD-Forderung umgesetzt: Spielplatz in Fredersdorf-Süd beschlossen

 

Eine alte SPD-Forderung wird jetzt umgesetzt: Auch Fredersdorf-Süd erhält einen eigenen Spielplatz.

 

2007 forderte die SPD den Bau fehlender Spielplätze ein. Im Antrag hieß es: „Nach dem Flächennutzungsplan […] sind in Fredersdorf-Vogelsdorf 12.500 qm öffentliche Spielfläche erforderlich. Vorhanden sind derzeit jedoch lediglich 2 Standorte mit zusammen ca. 5000 qm Fläche (grob geschätzt).“

Daraufhin wurde in der Gemeindevertretung vom Februar 2007 beschlossen, in Fredersdorf-Nord an der Markt- und Kantstraße sowie Fredersdorf-Süd einen weiteren Spielplatz einzurichten.

 

Der einzige Wermutstropfen ist, dass dieser Spielplatz in Süd nicht wie vom Bürgermeister ursprünglich vorgeschlagen im gemeindlichen Wäldchen westlich der Luther-Siedlung gebaut wird, sondern am Dreieck Pohl-/Kreuerstraße. Die meisten Kinder wohnen indes im Bereich Lutherstraße.

 

Volker Heiermann

Fraktionsvorsitzender

Aus der Fraktion - Januar 2017

Bebauungsplanverfahren Akazienstraße trotz Protest eingeleitet

 

Erneut plant ein Investor eine Einfamilienhausbebauung auf dem Acker zwischen Akazien- und Landstraße. Und erneut befürchten Anlieger eine Überflutung ihrer Keller auf Grund der dort extrem ungünstigen Bodenschichtung. In der Dezember- Gemeindevertretung zog der Bürgermeister seinen Antrag, hierfür Baurecht zu schaffen, zurück und kündigte eine Bürgerversammlung hierzu für Januar 2017 an.

Seit 20 Jahren gab es mehrere Anläufe von Investoren zu einer Bebauung dieser Fläche:

  • 1998 wurden zuerst 90 Wohngebäude geplant. 1999 wurde diese Zahl auf 70 Wohneinheiten reduziert. Dann wechselte der Investor.
  • 2001 wurden 52 Baugrundstücke beantragt. Um negative Auswirkungen auf den Schichtenwasserstand bei den Anliegern zu klären wurden 2 Gutachten beauftragt, davon eines von einem Anlieger. In seiner Stellungnahme vom 4.3.2002 schrieb der Landrat hierzu:

„Die hydrologischen Bedingungen im Bereich des Plangebiete bilden ungünstige Voraussetzungen (zeitweilig oberflächennahes Schichtwasser, z.T. schlechte Bedingungen für die Versickerung von Niederschlagswasser, […]), für die Erschließung als Wohnungsbaustandort“.

Und weiter:

„Bezüglich der anteiligen Ableitung des Niederschlagswassers in den Elisenhofgraben ist […] auch die Abflusssituation des Neuenhagener Mühlenfließes zu beachten, die […] als sehr angespannt angesehen werden muss.“

  • 2005 stellte die Gemeindevertretung die Bebauung dieser Fläche „auf längeren Termin“ zurück. Um endlich verlässliche Daten zur Schichtenwasserproblematik in diesem Gebiet zu erhalten, beschloss sie gleichzeitig „das Setzen von Dauerpegeln zur Sicherung und Auswertung mehrjähriger Dauerpegelmessergebnisse“.
  • Am 29.03.2012 lag erneut ein Bauantrag vor, diesmal für 22 Baugrundstücke mit einer Durchschnittsgröße von 900 qm. Bei der Beratung erfuhren die überraschten Gemeindevertreter, dass die beschlossenen Pegel zwar gesetzt wurden, aber niemand dann die mit ihnen ermittelten Daten abgelesen hatte. Da es damit weiterhin keine verlässlichen Daten zur Schichtenwasserthematik gab, wurde die Aufstellung dieses Bebauungsplans abgelehnt.

Mit der Vertagung und Bürgerversammlung entsprach der Bürgermeister im Ergebnis zur Hälfte einem SPD- Antrag aus der Dezember- Hauptausschusssitzung.

Im neuen Jahr war die Kritik in der Bürgerfragestunde am Bürgermeister deutlich. Frau Grabosch fragte Herrn Krieger, in seiner Wahlbroschüre habe er noch eine „Ortsentwicklung im Sinne der Einwohner durch den Erhalt der großen Grünzüge“ versprochen. Jetzt wolle er aber doch die Hälfte der Ackerfläche an der Akazienstraße bebauen. Und Herr Dr. Stapel wies darauf hin, dass die Initiativgruppe „Grüne Welle“ bereits 224 Unterschriften gegen das Projekt gesammelt und tausende Klicks auf ihrer Internetseite habe.

Der Bürgermeister sicherte zu, dass alle Bürgerfragen zu den Auswirkungen des Bauvorhabens auf die Regenwasserversickerung bzw. das Schichtenwasser in Kellern von Anliegern vom Gutachter beantwortet werden, die bis zum 26.02.2017 bei ihm eingehen.

Volker Heiermann

SPD-Fraktionsvorsitzender

Aus der Fraktion, Januar 2017

Flächennutzungsplanentwurf vom Bürgermeister Herrn Krieger nach heftiger Bürgerkritik zurückgezogen

 

Nach z.T. heftiger Bürgerkritik zog der Bürgermeister jetzt seinen Entwurf zu einem neuen Flächennutzungsplan der Gemeinde zurück. Kritisiert wurde vor allem, dass Grünflächen zugebaut und Kitas, Schulen und Straßen für die vielen Neubürger fehlen würden.

Jetzt will Herr Krieger als Vorstufe zu diesem Plan zunächst ein „Gemeindeentwicklungskonzept“ vorlegen, in dem obiger Bedarf an Grünflächen etc. bis 2033/34 untersucht wird.

V. Heiermann

Aus der Fraktion, Januar 2017

Wegen hoher Kosten und Vandalismus:
Kein öffentliches WC am S-Bahnhof

 

Auf dem Bahnhofsvorplatz steht auch in nächster Zeit keine öffentliche Toilette. Geht man von der Kostenaufstellung der Verwaltung aus, wären die Ausgaben für die Aufstellung und den Betrieb (Wartung, Wasser, Strom bzw. Miete) kaum zu rechtfertigen gewesen. Selbst bei einer Benutzungsgebühr müsste die Gemeinde jedes Jahr noch viel Geld aus unserem Haushalt dazuzahlen. Zudem sind gerade in den letzten Monaten in Nachbarkommunen öffentliche WCs mutwillig mit hohen Schäden zerstört worden.

Die große Mehrheit der Gemeindevertreter stimmte daher gegen den Kauf respektive die Anmietung einer Toilette.

S. Eckert / V. Heiermann

Aus der Fraktion, November 2016

Geh- und Radweg zwischen Petershagen und Fredersdorf in Gefahr

 

Lange schon wird ein Geh-/ Radweg von der Rosinstraße in Fredersdorf Süd über das Mühlenfließ und das Feld Richtung Mierwerder Weg in Petershagen gefordert. Eine Nachfrage vom Nachbarbürgermeister Borchardt bei der Unteren Naturschutzbehörde ergab jetzt, dass eine naturschutzrechtliche Genehmigung hierfür nicht in Aussicht gestellt werden könne.

- Ist hier wirklich kein Kompromiss möglich?

S.E.

Aus der Gerüchteküche, November 2016

Die Rache der Wildschweine

 

Noch liegt das Ergebnis der vom Bürgermeister angekündigten Vergrämungsaktion gegen Wildschweine im Ort nicht vor. Da haben diese Mitte November nächtens die Rasenfläche genau vor dem Rathaus umgepflügt. Ein Protest? Andere Beobachter mutmaßten, die Tiere seien einfach nur von Vogelsdorf nach Nord vertrieben worden.

V. Heiermann

Aus der Fraktion, September 2016

Exkursion der SPD-Fraktion mit der NABU zur Frage:
Wo bleibt das Wasser des Mühlenfließes?

 

Seit einigen Jahren trocknet das Fredersdorfer Mühlenflies jeden Sommer aus. Dieses Jahr aber häuften sich die Alarmmeldungen auch aus den Nachbargemeinden. Eine kleine Auswahl:

  • „Der Krumme See braucht dringend Hilfe“, Märkische Oderzeitung (MOZ) 12.03.16
  • „Straussee-Pegel sinkt und sinkt“ (MOZ 02.07.16
  • „Schöneiche sitzt auf dem Trockenen“ (MOZ 22.07.16)
  • „Niedrigwasser Thema in Potsdam“ (MOZ 02.08.16)

Um uns selbst einen Eindruck zu verschaffen, unternahm die SPD-Fraktion mit Experten von der NABU eine Rundfahrt von der Quelle des Mühlenfließes bis zu der Stelle, wo es endgültig versickert ist. Vielleicht lag es an der ungünstigen Zeit – sonntags früh um 9.00 Uhr – dass nur insgesamt 5 Bürger teilnahmen und die Ursachen erörterten, warum kein Wasser mehr bei uns ankommt. Hier eine Kurzzusammenfassung der Besichtigung in 6 Stationen:

Quellgebiet Gamengrund

Aus der Fraktion, August 2016

Gemeinde geht Entwicklung des nördlichen Bahnhofsbereichs an

 

Die Gemeinde sucht bis Ende Oktober Interessenten, die den nördlichen Bahnhofsbereich gestalten wollen. Vorgaben der Gemeinde sind z.B., dass dort kleinteiliger Einzelhandel, Gastronomie, Kultur, Freizeitangebote und Geschossbauten mit seniorengerechten und sozialverträglichen Wohnungen entstehen sollten.

S. Eckert

Aus der Fraktion, August 2016

SPD-Antrag zum Bau einer kostengünstigen, realisierbaren Schwimmhalle für den Schulsport angenommen

 

Die LINKE beantragte im Juli, eine Machbarkeitsstudie für den Bau einer wettkampfgerechten Schwimmstätte sowie zweier Nichtschwimmerbecken im Ort zu beauftragen.

Volker Heiermann (SPD) wies in der Gemeindevertretung hierzu darauf hin, dass nach Auskunft des Bürgermeisters ein solcher Bau ca. 10 Mio. € kosten würde. Und im Mai hätten Hoppegarten, Petershagen/Eggersdorf und Altlandsberg bereits mitgeteilt, dass sie sich an diesen Kosten vorerst nicht beteiligen könnten.

Stattdessen warb er für den Änderungsantrag des Hauptausschusses. Der sieht vor, statt einer großen Schwimmhalle nach Strausberger Vorbild eine reine Schulsportschwimmhalle zum Schwimmenlernen zu bauen. Diese darf max. 1,35 m tief sein und könnte auch für Seniorensport genutzt werden. Als Vorbild einer solchen Halle wurde die „Schwimmschule im Blockhaus“ in Hoppegarten angesprochen. Der Bürgermeister soll bei den Nachbargemeinden für den gemeinsamen Bau einer solchen Halle werben. Aber vielleicht kann auch wie in Hoppegarten ein Privater für deren Bau gewonnen werden. Der Bedarf ist da.

Der Änderungsantrag wurde mit großer Mehrheit beschlossen.

V. Heiermann

Aus der Fraktion, August 2016

273.000 € für die Gutshofinstandsetzung beschlossen

 

Der Bürgermeister wollte 2017/18 kein Geld für die Gutshofinstandsetzung bereitstellen.

Im Vorfeld der Haushaltsdiskussionen verständigten sich jedoch die Fraktionsvertreter, dass dies nicht angehen kann. Reinhard Sept (SPD-Fraktion) wies darauf hin, dass 2013 die Gemeindevertretung einstimmig beschloss, den Gutshof als ein Bürgerzentrum zügig zu entwickeln. Die Gemeindevertreter beschlossen, 2018 273.000 € für die Instandsetzung des Gärhauses bereit zu stellen.

V. Heiermann

Aus der Fraktion, Juli 2016

12 zusätzliche Ruhebänke für unseren Ort

 

SPD-Fraktion und Bürgermeister brachten jetzt unter Einbeziehung des Seniorenbeirats einen Antrag ein, zwölf zusätzliche Bänke im Ort aufzustellen. Er wurde einstimmig angenommen.

V. Heiermann

Aus der Fraktion, Juli 2016

Unser Ort soll schöner werden – für jährlich zusätzliche 33.000 €

 

Bislang wurde in ca. 60% des Gemeindegebiets 4x jährlich das Grün am Straßenrand gemäht. Dies kostete 70.000 € im Jahr. Zusätzlich mähten bei Bedarf z.T. die Anlieger.

Nunmehr beschloss die Gemeindevertretung, dass zukünftig 6x jährlich gemäht wird, Mehrkosten: 33.000 €. Der SPD-Antrag, dieses Geld besser zur Förderung des bürgerschaftlichen Miteinanders im Ort zu verwenden, wurde abgelehnt.

V. Heiermann

Aus der Fraktion - Juni 2016

Ergänzungsbau Rathaus nimmt Fahrt auf

Nachdem im Februar endlich die Baugenehmigung erteilt wurde, sind nun die ersten Aufträge für den Bau des Verwaltungsgebäudes vergeben worden. Noch in diesem Jahr soll der Rohbau an Stelle der alten Baracken entstehen. Geplant ist die Fertigstellung für Anfang 2018, viele Jahre später als ursprünglich geplant. Die Kostengrenze von 2,7 Mio. € scheint eingehalten werden zu können.

Freiwillige Leistungen

Den Gemeindevertretern lag im Mai eine Übersicht der Ausgaben für freiwillige Leistungen vor. Sind alle Pflichtaufgaben einer Kommune erfüllt, kann sie über Investitionen in eigene Schwerpunkte entscheiden. 2015 flossen insgesamt rund 700.000 €, zum Beispiel in die Bibliothek, den Jugendclub und vieles mehr. Ein Großteil entfiel auf den Sport, in Form der kostenlosen Nutzung der Hallen und der Radrennbahn (ca. 220.000 €).

S. Eckert

Planung für Radweg nach Pflanzen-Kölle läuft an

Am 28.4.16 informierte der Bürgermeister, dass jetzt der Entwurf für einen Radweg entlang der B1/5 von Vogelsdorf bis nach Hoppegarten (Kreuzung bei Pflanzen-Kölle) anläuft. Anschließend erfolgt ein Planfeststellungsverfahren, das wegen der Vielzahl der Beteiligungen wohl mehrere Jahre dauern wird. Die Fertigstellung könnte 2020/2021 sein.

Großes Engagement der örtlichen Beiräte erntete spontanen Beifall

Ende April legten die Beiräte Fredersdorf-Nord und Vogelsdorf, der Beirat Bus und Bahn, der Seniorenbeirat und die Lokale Agenda ihre Jahresberichte für 2015 vor. Die Gemeindevertreter dankten ihnen für viele wertvolle Hinweise und Anregungen. Begrüßt wurde auch, dass verstärkt aktuelle Informationen von den Beiräten direkt per E-Mail an die Gemeindevertreter gesandt werden.

Kostenschätzung Schwimmbad liegt vor

Ende Mai informierte der Bürgermeister, dass jetzt Neuenhagen die Kosten eines Hallenbadneubaus ermittelt hat. Sie liegen bei etwa 10 Mio. €. Die jährlichen Betriebskosten betragen um die 500.000 €. Zu viel, befanden alle Bürgermeister im Umfeld. Denn Pflichtaufgaben wie Kita- und Schulbau angesichts steigender Einwohnerzahlen gehen vor.

V. Heiermann

Aus der Fraktionsarbeit,

Freiwillige Leistungen

Den Gemeindevertretern lag im Mai eine Übersicht der Ausgaben für freiwillige Leistungen vor. Sind alle Pflichtaufgaben einer Kommune erfüllt, kann sie über Investitionen in eigene Schwerpunkte entscheiden. 2015 flossen insgesamt rund 700.000 €, zum Beispiel in die Bibliothek, den Jugendclub und vieles mehr. Ein Großteil entfiel auf den Sport, in Form der kostenlosen Nutzung der Hallen und der Radrennbahn (ca. 220.000 €).

S. Eckert

SPD-Fraktion

So viel kostet das Kita- und Schulessen unserer Kinder

In Abhängigkeit von den baulichen Verhältnissen gibt es ganz unterschiedliche Essensangebote in unseren Kitas und Schulen: Lieferung warmen Essens durch Caterer, Essen nach dem sog. Cook & Freeze–Verfahren („koche und friere ein“) sowie frisch gekochtes Essen. Eine Essensportion kostet die Gemeinde in ihren Kitas zwischen 1,51 bis 1,85 €. Ein Grundschulessen kostet zwischen 2,63 bis 2,95 €, ein Oberschulessen 3,21 €. Mit 0,45 € bezuschusst die Gemeinde jedes Kita- und Schulessen. Das sind pro Jahr 66.000 €.

Den ausführlichen Text der Beantwortung dieser SPD-Anfrage finden Sie unter diesem Link: http://www.spd-fredersdorf-vogelsdorf.de/dl/Kitaessen.pdf

V. Heiermann

Aufruf zur Demonstration: „Für Menschlichkeit und Miteinander“

 

Aufruf zur Demonstration: „Für Menschlichkeit und Miteinander"

Wir, alle im brandenburgischen Landtag vertretenen Parteien, stehen für eine weltoffene Gesellschaft, die rassistischen Parolen und Ressentiments mit Solidarität für Geflüchtete und Menschlichkeit entgegentritt. Wir zeigen, dass das Miteinander keine leere Worthülse, sondern ein gelebtes Prinzip unserer Gesellschaft ist. Wir wollen das wahre Abbild der deutschen Gesellschaft in den Medien vertreten sehen. Immer mehr lassen sich in Deutschland rassistische, fremden- und demokratiefeindliche Tendenzen erkennen, denen wir uns mit Humanismus entgegensetzen. Allein 2015 gab es über 200 rechtspopulistische oder gar rassistische Kundgebungen und Demonstrationen in Brandenburg. Kriegsflüchtlinge, Asylsuchende und Migranten sind für die Organisatoren solcher Veranstaltungen das eigentliche Ziel. Durch Lügen, Verdrehungen und Gerüchte wird eine Atmosphäre der Angst geschaffen, die Anschläge auf Unterkünfte und Menschen rechtfertigen soll. Wir wollen zeigen, dass diese Menschenfeinde nicht die Mehrheit der Gesellschaft vertreten. Wer jetzt den Weg über das Mittelmeer hierher schafft, flieht unter Lebensgefahr vor Krieg, aus zerstörten Ländern, vor unmenschlichen Zuständen und Hunger in Flüchtlingslagern. Wir wollen, dass diese Menschen hier in Frieden und ohne Angst leben können. Niemand ist dadurch in seiner Existenz bedroht. Viele von uns helfen – beruflich, ehrenamtlich, privat. Wir in Märkisch Oderland wollen bekunden, dass Menschen in Not bei uns willkommen sind. Deshalb schließen Sie sich uns an und zeigen Sie mit uns zusammen Menschlichkeit und Miteinander!

Nehmen Sie teil an der Demonstration und Kundgebung am 11. 06. 2016 ab 13:00 Uhr.

Der Treffpunkt ist am S-Bahnhof Strausberg Stadt. Die Abschlusskundgebung beginnt ca. 14:30 Uhr auf dem Marktplatz (Strausberger Altstadt).

Zu dieser Demonstration rufen auf:

DIE LINKE MOL, CDU MOL, SPD Unterbezirk Märkisch-Oderland, Bündnis 90/Die Grünen MOL, FDP MOL

 

 

Aus der Fraktion, Mai 2016

SPD-Antrag wurde umgesetzt
Friedenseiche gepflanzt

 

Seit Donnerstag, 28. April 2016, hat Fredersdorf-Vogelsdorf eine neue Friedenseiche. Sie steht an der Posentschen Straße - Ecke L 30; eine neue Sitzbank lädt dort ab sofort zum Verweilen ein. Beide Maßnahmen erfolgten auf einen Antrag der SPD-Fraktion vom Dezember 2015, welcher von der Gemeindevertretung einstimmig beschlossen wurde. Auf die Idee der Pflanzung war zuvor Mike Schulze gekommen, ein Anwohner der Posentschen Straße. Die Kinder der Kita Else-Kühne übernehmen die Patenschaft und halfen bereits eifrig bei der ersten Bewässerung des Bäumchens mit.

Einen Bericht der MOZ finden sie hier: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1478841/

Aufruf zur Demonstration am 30.04.2016 in Müncheberg

 

Wir zeigen in Müncheberg Gesicht

Wir rufen zu einer Demonstration am 30. April 2016 in Müncheberg gegen das Verbreiten von menschenverachtendem Gedankengut der NPD und für ein offenes und friedliches Miteinander auf!

Wir lassen nicht zu, dass rassistische Propaganda auf Kosten Schutzsuchender in unwidersprochen bleibt.

Wir lassen nicht zu, dass Hetze, Angriffe und Beleidigungen gegen friedliebende Menschen salonfähig gemacht werden sollen.

Mit unserer Demonstration wollen wir Zeichen setzen für Menschlichkeit und Solidarität.

Wir sind für ein friedliches und demokratisches Miteinander, das auf gegenseitige Achtung und Respekt aufbaut.

Wir stehen dazu, dass Menschen auf der Flucht bei uns ein Zuhause finden.

Die Demonstration findet am 30. April 2016 statt. Treffpunkt ist am Küstriner Torturm (Ernst-Thälmann-Straße, gegenüber Grundschule am Storchenturm) um 9.45 Uhr. Wir gehen vom Küstriner Torturm zum Berliner Torturm und werden anschließend im Stadtpark unsere Kundgebung durchführen.

Dr. Uta Barkusky Dr. Hans-Jürgen Wolf

Bürgermeisterin Vorsitzender der

Stadt Müncheberg Stadtverordnetenversammlung

Unterstützt wird der Aufruf durch:

- Fraktion DIE LINKE der SVV, Ortsgruppe Müncheberg und Kreisverband DIE LINKE MOL

- Fraktion SPD der SVV, Ortsverein Märkische Schweiz und Unterbezirk SPD in MOL

- Fraktion der Wählergruppe Aktion Zukunft der SVV Müncheberg

- Fraktion der Wählergruppe Obersdorf der SVV Müncheberg

- Kreisverband MOL Bündnis 90 / Grüne

- Kreis- Kinder- und Jugendring MOL e.V. mit dem Netzwerk für Toleranz und Integration in MOL und dem Bundesprogramm „Demokratie leben!"

Aus der Fraktion, August 2016

Beschluss zu Prioritäten im Straßenbau und mehr Mittel für Straßenunterhalt

 

Die Gemeinde hat ihr Straßenbauprogramm aktualisiert und fortgeschrieben. Zuletzt gab es Abweichungen von der Planung, u.a. durch Verzögerungen beim 2. Bauabschnitt der L30 sowie dem Wunsch, die Platanenstraße vorzuziehen. Die Priorität besteht nun darin, die 23 km Sandstraßen zu befestigen, andere Straßen sind dafür später dran.

Eine Übersichtskarte mit zeitlichem Ablauf des neuen Straßenbauprogramms finden Sie als PDF-Datei im Ratsinformationssystem der Gemeinde. Direkt zur Karte

Zusätzlich gibt es dort auch eine Auflistung der Straßen nach Jahren. Direkt zur Liste

Außerdem soll zukünftig mehr für den Erhalt der ungefähr 100 km Gemeindestraßen getan werden. Nach Berechnungen der Verwaltung investierte man seit 2007 pro Jahr ca. 260.000 € zu wenig. Im Doppelhaushalt 2017/18 sollen daher die Mittel für den Straßenunterhalt deutlich erhöht werden.

S. Eckert

Ernst Dräger geehrt

Auf dem Jahresempfang unserer Gemeinde am 26. Februar 2016 wurde neben Marion Fiedler auch Ernst Dräger mit der Ehrenplakette für sein jahrzehntelanges Engagement ausgezeichnet. Bereits am 14. Februar war Manfred Jagnow ebenfalls geehrt worden, kurz vor seinem Tode.

Ernst Dräger (SPD) war von 1990 bis 2008 insgesamt 18 Jahre Gemeindevertreter. 13 dieser Jahre war er Bauausschussvorsitzender unserer Gemeinde. Seine Ausdauer, seine Beharrlichkeit, seine Zuverlässigkeit und seine Lernbereitschaft zeichnen ihn bis heute aus und machen ihn zu einem Vorbild.

Frauentagsveranstaltung am 12.03.2016

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns als SPD Unterbezirk Märkisch-Oderland an der landesweiten Frauenwoche.

Dank der Unterstützung des Landkreises MOL und der Stadt Seelow können wir unsere schon zur Tradition gewordene Frauentagsveranstaltung auch in diesem Jahr durchführen.

Unter dem Motto " Frauengenerationen" im Wechselspiel findet die Veranstaltung am 12. März von 10.00 bis 13.00 Uhr im kleinen Saal des Kulturhauses Seelow statt. Dazu lade ich alle interessierten Frauen recht herzlich ein!

An diesem Tag erwartet Sie folgendes Programm:

9.45 bis 10.15 Uhr              Bewegter Beginn mit der Multi - Kulti Trommelgruppe aus dem Oderbruch

10.15 Uhr                             musikalische Begrüßung durch die Mädchenband der Kreismusikschule

10.20 Uhr                             Begrüßung durch Simona Koß ( Vorsitzende SPD Unterbezirk MOL) , Gernot Schmidt ( Landrat MOL), Jörg Schröder ( Bürgermeister der Stadt Seelow)

10.35 Uhr                             musikalischer Beitrag durch die Mädchenband der Kreismusikschule

10.50 Uhr                             Rede von Ulrike Häffner ( Mitglied des Frauenpolitischen  Rates) zum Thema " Frauengenerationen im Wechselspiel)

11.05 Uhr                             musikalischer Beitrag durch die Mädchenband der Kreismusikschule

11. 15 Uhr                            Auszeichnung von ehrenamtlich engagierten Frauen

11.40 Uhr                             musikalischer Beitrag durch die Mädchenband der Kreismusikschule

11.50 Uhr bis 12.00 Uhr    kurze Umbaupause

12.00 Uhr bis 13.00 Uhr    musikalisch satirisches Programm " Klassik trifft Rock"

Für Getränke und Kuchen ist während der Veranstaltung gesorgt.

Zur besseren Vorbereitung wäre es sehr hilfreich, wenn Sie sich bis zum 1. März über sina.schoenbrunn@web.de  oder Simona.koss@gmx.de anmelden würden.

Frauen, die für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet werden sollen, meldet uns bitte auch bis zum 1. März unter Angabe ihrer Adresse/ und oder Emailadresse unter oben angegebenen Mailadressen.

Auf ein Wiedersehen am 12. März freue ich mich und verbleibe bis dahin

mit freundlichen Grüßen

Simona Koß

Unterbezirksvorsitzende der SPD MOL

Aus der Fraktion - Februar 2016

Signal für den Sport

In der Einwohnerfragestunde der Gemeindevertretung am 28. Januar bat der Vorsitzende der TSG Rot-Weiß Fredersdorf-Vogelsdorf, Rüdiger Klaus, um ein Zeichen für den Sport. Der Hintergrund: Sechs Sportvereine haben sich zusammengeschlossen und gemeinsam ein Konzept für die Entwicklung des Sportplatzes in Vogelsdorf geschrieben. Damit wollen sie sich um Fördermittel des Landes Brandenburg bewerben. Nun bestätigten die Gemeindevertreter einstimmig die Befürwortung einer Ko-Finanzierung. Bis zu einer Million Euro stemmt die Gemeinde, falls die Bewerbung Erfolg hat. Über die konkreten Mittel wird noch beraten und spätestens im März entschieden. Bis dahin soll außerdem das vorliegende Konzept der Vereine überarbeitet und konkretisiert werden.

Entwicklung nördlicher Bahnhofsbereich

Für den nördlichen Bahnhofsbereich wird ein Interessenbekundungsverfahren gestartet. Ziel ist es, einen Interessenten für die Flächen zu finden, der das Areal den Vorstellungen der Gemeinde entsprechend entwickeln möchte. Dazu müssen potentielle Investoren ein Konzept vorlegen, welches die Vorgaben der Gemeinde berücksichtigt. Beispielsweise sollen kleinteiliger Einzelhandel, Büros und Gastronomie entstehen sowie Kultur und Freizeitangebote. Daneben sollen ausreichend Parkflächen vorgehalten werden. Ein weiteres Planungsziel sind Geschossbauten, in denen unter anderem seniorengerechte Wohnungen entstehen könnten.

Die Gemeindevertreter debattierten vorher, ob die Gemeinde nicht selbst einen Bebauungsplan aufstellen sollte. „Aus unserer Sicht können wir uns das Geld für den B-Plan sparen, denn es gibt sicherlich Interessenten für das attraktive Gelände“, so der SPD-Fraktionsvorsitzende Volker Heiermann. Fraktionskollege Reinhard Sept ergänzte: „Falls sich niemand findet, kann man immer noch einen B-Plan aufstellen. Täten wir dies bereits jetzt, könnten wir mögliche Investoren durch zu enge Vorgaben einschränken. Dabei gibt es vielleicht innovative Konzepte, über die wir bisher noch gar nicht nachgedacht haben“. Spätestens im November sollen die Ergebnisse des Interessenbekundungsverfahrens vorliegen.

Abschied und Neuanfang

Am 28. Januar 2016 verabschiedete sich Herr Dr. Klett bei den Gemeindevertretern. Wir respektieren seine geleistete Arbeit in den vergangenen acht Jahren und seinen Einsatz für Fredersdorf-Vogelsdorf! Gleichzeitig wünschen wir seinem Nachfolger Thomas Krieger ein glückliches Händchen beim Lenken der Geschicke unseres Ortes. Wir hoffen auf eine gute, partnerschaftliche Zusammenarbeit!

S. Eckert

Illegale Mülldeponie in Vogelsdorf: 3 Ideen zur Sanierung

In Vogelsdorf befindet sich auf einer Fläche von 61.000 qm sowie angrenzenden Grundstücken eine der größten illegalen Mülldeponien im Land Brandenburg.

1993 beschloss die Gemeindevertretung, dass in Vogelsdorf südlich der B 1/5 „Europas modernste und immissionsärmste Sortier- und Recycling-Anlage“ entstehen kann.

Die seinerzeitige Betreiberfirma ist längst pleite. Sie hinterließ auf dem Grundstück 81.000 Tonnen Altabfälle. Dies entspricht 85.000 Kubikmetern. Die Entsorgung nur einer Tonne dieses Abfalls kostet ca. 50 € (Quelle: Dr. Böhme, siehe unten). Das ergibt Gesamtkosten von etwa 4 Mio. €.

Friedenseiche für Fredersdorf-Nord

Nachdem der Antrag der SPD-Fraktion einstimmig angenommen wurde, pflanzt die Gemeinde an der Ecke L 30/ Posentsche Straße im Frühjahr eine Friedenseiche. Der Begriff ist auch mit Rückblick auf die weltweiten Ereignisse im vergangenen Jahr gewählt. Diese Ursprungsidee kam von einem Anwohner. In Verbindung mit der Pflanzung werden zwei große märkische Steine und eine Ruhebank aufgestellt, um dem geäußerten „Bank-Bedürfnis“ in unserer Kommune nachzukommen.

Wir begrüßen das Engagement der Bürger für Straßengrün unseres Ortes und sind gewillt, dies zu unterstützen.

S.Eckert

C.Culemann

Aus der Fraktion, Weihnachtsgrüße

Stillstand beim Ausbau der Landesstraße 30 in 2016

Dieses Jahr haben viele gestaunt, wie schnell es mit dem Ausbau der Fredersdorfer / Altlandsberger Chaussee (Landesstraße L30) voranging. Dieser erste Bauabschnitt geht vom Ortseingang aus Richtung Altlandsberg bis kurz vor die Einmündung des Busentschen Wegs. Ein großes Lob geht an alle Beteiligten! Dieser Bauabschnitt wird mit höchster Priorität zu Ende geführt.

Für den zweiten Bauabschnitt des Ausbaus der Landesstraße L 30 war dagegen ein Planfeststellungs-beschluss zu erlassen. Der Knotenpunkt L30/Lindenallee/Arndtstr. soll zu einem Kreisverkehr umgestaltet werden. Die Planung umfasst hauptsächlich den Bau dieses Kreisels, den Neubau von zwei Meter breiten Geh-und Radwegen und die Anordnung von Stellflächen vor einem Gewerbegrundstück. Einseitig ist dieser zwei Meter breite Geh- und Radweg schon vorhanden. Der Planfeststellungsbeschluss wurde am 09.11.2015 mit dem Geschäftszeichen 2107-31103/0030/012 erlassen.

In der Gemeindevertretersitzung vom 26. November erklärte Noch-Bürgermeister Dr. Klett, dass sich dieses Planfeststellungsverfahren verzögert. Der Bau des Kreisels und des letzten Stücks Straße bis zum S-Bahnhof werden daher nicht im Frühjahr 2016 beginnen, sondern frühestens Ende 2016.

Auf Nachfrage der SPD räumte der Bürgermeister ein, dass damit auch die Baumpflanzung entlang der gesamten L30 frühestens im Frühjahr 2017 erfolgen wird. Denn der Landesbetrieb Straßenwesen hat aus Kostengründen die Baumpflanzung nur einheitlich für die gesamte L30 ausgeschrieben.

V. Heiermann

Laub in Fredersdorf-Nord wird doch noch abgeholt

In Fredersdorf-Nord liegen schon seit Wochen die gefüllten Laubsäcke am Straßenrand. Die SPD fragte nach. Der Bürgermeister antwortete, dass der erste Laubabholungstermin zu einer Zeit lag, als noch alle Blätter an den Bäumen hingen. Spätestens aber zum Jahresende sei der letzte Laubsack abgeholt.

V. Heiermann

Weihnachtsgruß der Fraktion

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Fraktion der SPD wünscht Ihnen frohe Festtage im Kreise von Familie und Freunden und rutschen Sie gut ins neue Jahr!

Für 2016 hoffen wir auf gelingende Zusammenarbeit zwischen Bürgern, Politik und Verwaltung für die weitere positive Entwicklung unsere Gemeinde – sowie ein Stück weit Frieden für Fredersdorf-Vogelsdorf und die Welt.

V. Heiermann

C. Culemann

R. Sept

S. Eckert

Gegendemo in Strausberg

Miteinander, Zusammenhalt und Solidarität werden bei uns großgeschrieben. So konnten wir schon eine Menge Aufgaben lösen, neue Ideen entwickeln und diese auch umsetzen.
Die Ankunft vieler, vor Krieg, Gewalt und Hunger geflüchteter, Menschen hier bei uns, ist ohne Zweifel eine große Herausforderung.
Die Versorgung und Unterbringung notleidender Flüchtlinge, das Zusammenleben und ihre Integration verlangt allen Beteiligten viel ab: uns als Einwohnerinnen und Einwohner, den Gemeindeverwaltungen, Vereinen und Verbänden, Unternehmern, den vielen ehrenamtlich Engagierten. Auch für die geflüchteten Menschen ist es schwer, in der Fremde anzukommen.
Unsere Probleme, wie z.B. Wartelisten bei Kitas, zu große Klassen in Schulen, unzuverlässige S-Bahnen, zu hohe Mieten, Hartz 4 etc. gibt es seit Jahren. Diese Probleme sind „made in Germany“. Anstatt aber die Probleme zu lösen, werden „plötzlich“ geflüchtete Menschen dafür verantwortlich gemacht.
Gegen alle Fakten will uns nun die selbsternannte „Bürgerbewegung Heimatland“ das Gegenteil einreden. Mit verlogenen und unmenschlichen Parolen behauptet sie, sich am 12.12. mit einer Demo in Strausberg-Vorstadt gegen „Asylbetrug“ und „Islamisierung“ wehren zu müssen. Sie tun so, als würden sie damit unser aller Meinung vertreten.
Doch Flüchtlinge als Sündenböcke auszumachen, hilft kein Stück, unsere Probleme zu lösen. Rassisten und Fremdenfeinde wollen drängende Fragen nicht beantworten, sondern für ihre Zwecke Unsicherheit schüren und ausnutzen. Keine einzige plausible Lösung schlagen sie vor.
Wir wollen und müssen uns gegen solche Leute und ihre Politik wehren, die fremdenfeindlich, rassistisch und deutschtümelnd daherkommen.

Treffpunkt: Samstag um 13:30 S-Bahnhof Strausberg Vorstadt

Für alle Leute die mit der Bahn aus Berlin kommen. Um 13:18 kommt eine S-Bahn in Vorstadt an.
Die Bahn fährt demnach 12:42 Uhr in Ostkreuz von Gleis 6 los.

Für alle, die am 12.12. twittern wollen oder den aktuellen Stand verfolgen wollen hier der offizielle Hashtag: ‪#‎srb1212

Unterbezirksparteitag 13..11.2015 in Rüdersdorf

Pressemitteilung Unterbezirksparteitag der SPD Märkisch-Oderland am 13.11.2015

 

Zu Beginn möchten wir aus aktuellem Anlass den Vorsitzenden des SPD-Fraktion im Landtag, Klaus Ness, zitieren: „Die Terroristen haben gestern in Paris einen Anschlag auf unsere Werte der Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit begangen. Ihr Ziel ist es, unsere freie, offene, tolerante und liberale Gesellschaft zu zerstören. Bei aller Trauer und Wut über die barbarischen Anschläge müssen wir jetzt die Kraft aufbringen, die Art, wie wir leben, zu bewahren und auszubauen. Wir brauchen also mehr Demokratie, mehr Mitmenschlichkeit und Mitgefühl. Das ist die richtige Antwort auf die Barbarei. Alles andere wäre ein Sieg der Terroristen.“

Der Unterbezirksparteitag am 13.11.2015 in Rüdersdorf gedachte zu Beginn des kürzlich verstorbenen Altbundeskanzlers Helmut Schmidt.

Der Parteitag hatte sich zwei thematische Schwerpunkte die Mitgliederentwicklung im Unterbezirk Märkisch-Oderland und die Flüchtlingsproblematik in Märkisch-Oderland gesetzt.

Die Delegierten nahmen den Bericht zur Mitgliederentwicklung zur Kenntnis. 350 Mitglieder sind zurzeit in 14 Ortsvereinen organisiert. 28% der Mitglieder sind weiblichen und 72% männlichen Geschlechts. Gegenüber dem Vorjahr hat der Unterbezirk 9 Mitglieder verloren.

Mindestens einmal im Jahr soll zukünftig ein Empfang für Neumitglieder stattfinden.

Dem schloss sich eine breite Debatte zur Flüchtlingsproblematik im Landkreis an.

Die Leiterin des  Sozialamtes Frau Buchholz erläuterte den Delegierten die Entwicklung und den aktuellen Stand der Flüchtlingsproblematik in Märkisch-Oderland.

In der anschließenden Diskussion wurden die Möglichkeiten der Einbeziehung der Ortsvereine der SPD in Märkisch-Oderland abgewogen.

 

Fraktionsartikel November 2015

Standorte für mögliche Flüchtlingsunterkünfte

In einem Schreiben bat der Landkreis Märkisch-Oderland Anfang Oktober alle Kommunen, mögliche Einrichtungen für kurzfristige Notunterkünfte für Asylbewerber zu benennen. Die Gemeindevertreter debattierten öffentlich über diverse Objekte. Aufgrund von Absagen der jeweiligen Eigentümer und des Landkreises blieben nur wenige Einrichtungen als mögliche Angebote übrig. Dazu zählten die Begegnungsstätte, das Siedlerheim sowie das Kellerhaus. Außerdem gab es Überlegungen, Flächen für die Aufstellung von Unterkünften in Leichtbauweise anzubieten, u.a. ein kommunales Grundstück im Bereich der Grabenstraße.

Aus Sicht der SPD-Fraktion wären die Begegnungsstätte, das Siedlerheim sowie das Kellerhaus nicht für eine Unterbringung geeignet. Aber in der Begegnungsstätte könnten zum Beispiel Sprachkurse stattfinden, sofern unsere Gemeinde in Zukunft tatsächlich Asylbewerber aufnimmt. Für ehrenamtliche Helfer wäre dieser Standort gut erreichbar. Letztendlich fand keiner der vorgeschlagenen Standorte eine Mehrheit und alle wurden von der Gemeindevertretung am 29. Oktober abgelehnt.

Interesse an ehemaliger Deponie in Vogelsdorf

Auf Vorschlag der Verwaltung soll für einen Teil des ehemaligen ABS-Recycling-Geländes in Vogelsdorf (Frankfurter Chaussee/ Schöneicher Weg) ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Dort liegen noch erhebliche Mengen an Abfall herum. Ein Unternehmen zeigte nun Interesse an einem Teil der Fläche und erklärte sich zur Beseitigung des darauf lagernden Mülls bereit. Außerdem will es dort für vorerst 5 Jahre ein Abfallzwischenlager betreiben.

Aus unserer Sicht fehlen bezüglich des Vorhabens noch wesentliche Informationen, z.B. über das Ausmaß der Belastungen. Für eine gewissenhafte Abwägung ist es unerlässlich, die wesentlichen Fakten zu kennen. Solange diese uns nicht bekannt sind, können wir das Vorhaben nicht befürworten. Daher unterstützten wir die Rückverweisung der Angelegenheit in den Ortsentwicklungs- und Bauausschuss. Der Besitzer und der Investor sollen dort Gelegenheit bekommen ihre Pläne vorzustellen.

S.Eckert

Bedeutende Entscheidungen im September

Vorerst keine Fördermittel für den Gutshof

Die erste Runde des Stadt-Umland-Wettbewerbs (SUW) ist vorbei. Im Laufe des gesamten Wettstreits verteilt das Land Brandenburg Fördergelder in Höhe von 213 Mio. € aus drei EU-Fonds. Gemeinsam mit den vier Nachbargemeinden Neuenhagen, Hoppegarten, Altlandsberg und Rüdersdorf hatte sich unsere Gemeinde am SUW beteiligt. Leider zählte diese Kooperation, zu der die Projekte Gutshof und Schlosspark in Fredersdorf-Vogelsdorf gehören, nicht zu den von der Jury ausgewählten Gewinnern.

Nun besteht bis zum 31. Oktober 2015 die Möglichkeit, sich für die nächste Runde des SUW noch einmal zu bewerben. Es ist gibt die Gelegenheit, den eingereichten Antrag aus der ersten Phase nachzubessern. Diese zweite Chance sollte sich unsere Gemeinde nicht entgehen lassen! An die vier Gewinner der ersten Runde wurden 53 Mio. € verteilt, es sind also noch Gelder im Fördertopf übrig.

Bürgermeisterwahl

Der Wahltag am 27. September ist vorüber und Thomas Krieger (CDU) steht als neuer Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf fest. Wir gratulieren und wünschen uns eine gute Zusammenarbeit.

Herzlichen Dank an alle Wählerinnen und Wähler, die dem von uns unterstützten Kandidaten Martin Klemm mit ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben! Die SPD Fredersdorf-Vogelsdorf kann stolz sein, einen so kompetenten, engagierten und einsatzfreudigen Kandidaten gefunden zu haben. Er hat die Sozialdemokratie würdig vertreten. Vielen herzlichen Dank an Martin Klemm für seinen unermüdlichen Einsatz!

S.Eckert

Danke an alle Wählerinnen und Wähler

Der Wahltag ist vorbei und Thomas Krieger (CDU) steht als neuer Bürgermeister von Fredersdorf-Vogelsdorf fest. Gratulation und viel Glück für die kommenden Aufgaben.

Ein herzliches Dankeschön an alle Wählerinnen und Wähler, die unserem Kandidaten Martin Klemm mit ihrer Stimme das Vertrauen ausgesprochen haben! Die SPD Fredersdorf-Vogelsdorf kann stolz sein, einen so kompetenten, engagierten und einsatzfreudigen Kandidaten gehabt zu haben. Martin Klemm hat die SPD würdig vertreten.

Daher auch im Namen der SPD Fredersdorf-Vogelsdorf vielen herzlichen Dank an Martin Klemm für seinen unermüdlichen Einsatz!

Verstärkung durch Gernot Schmidt

Am letzten Samstag, dem 19. September 2015, erhielten die SPD Fredersdorf-Vogelsdorf und Bürgermeisterkandidat Martin Klemm Unterstützung von Gernot Schmidt. Gemeinsam standen sie den Bürgerinnen und Bürgern vor dem Rewe in der Brückenstraße Rede und Antwort. Viele Leute nutzten die Gelegenheit und stellten Martin Klemm und dem Landrat von Märkisch-Oderland ihre konkreten Fragen. Beide nahmen sich ausgiebig Zeit, die Anliegen direkt zu besprechen und konkrete Sachverhalte bestmöglich aufzuklären.

Wir sagen vielen Dank für diesen erkenntnisreichen Austausch!

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Sportlich durch Fredersdorf-Vogelsdorf

SPD-Bürgermeisterkandidat Martin Klemm will die Vereine in Fredersdorf-Vogelsdorf stärken. Die vielen ehrenamtlichen Trainer, Betreuer und sonstigen Funktionäre steuern einen immensen Teil zum sozialen Gemeindeleben bei. Beim Sport treffen ganz unterschiedliche Persönlichkeiten aufeinander, haben Spaß zusammen, trainieren für ein gemeinsames Ziel und es entstehen attraktive Freizeitangebote für Jung und Alt.

Martin Klemm hält sich ebenfalls sportlich fit: Als begeisterter Hobbyläufer dreht er regelmäßig seine Runden. Ohnehin ist er während seiner zahllosen Haustürbesuche lange in den Straßen unserer Gemeinde unterwegs. Trotzdem lief er in den letzten Tagen durch alle drei Ortsteile.

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Gelungene Diskussion zur Demographie

Am 14. September 2015 veranstaltete die SPD Fredersdorf-Vogelsdorf im Speisesaal der Oberschule eine öffentliche Podiumsdiskussion unter dem Titel „Gut leben Fredersdorf-Vogelsdorf“. Als Teilnehmer saßen am Tisch die Ministerin für Infrastruktur Kathrin Schneider, die Landtagsabgeordnete Jutta Lieske sowie SPD-Bürgermeisterkandidat Martin Klemm.

Moderator Hans-Wolf Ebert eröffnete den Abend mit einer kurzen Beschreibung der Bevölkerungsentwicklung in Brandenburg. Anschließend setzte die Ministerin Schneider dort an und führte aus, welche Veränderungen auf die Brandenburger Gesellschaft zukommen werden. Schließlich unterstrich Jutta Lieske, was dies für berlinnahe Kommunen wie Fredersdorf-Vogelsdorf, aber auch für Gemeinden in ländlichen Regionen bedeutet.

Martin Klemm ging konkret auf die Auswirkungen für Fredersdorf-Vogelsdorf ein. Trotz Zuzug insbesondere von jungen Familien aus Berlin muss sich unsere Gemeinde für die Zukunft rüsten. Ein zentraler Punkt für Klemm ist die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg. Zudem müssen zukünftige Entwicklungen schon heute bei politischen Entscheidungen mitbedacht werden.

„Das Fehlen langfristiger Konzeptionen führt dazu, dass heute von der Gemeinde getroffene Entscheidungen sich vielleicht im nächsten Jahr schon als unzureichend herausstellen“, so Martin Klemm.

Anschließend nutzten viele Gäste im Publikum die Gelegenheit, Fragen an alle drei Diskussionsteilnehmer zu stellen. Gefragt wurde unter anderem, wie sich Fredersdorf-Vogelsdorf auf die Bedürfnisse der wachsenden Zahl älterer Leute einstellen kann. Von der Aufstellung öffentlicher Toiletten, seniorengerechten Sportanlagen, bis hin zu mehr Sitzgelegenheiten im Ort wurden angeregt.

Wir danken unseren Podiumsteilnehmern Kathrin Schneider, Jutta Lieske und Martin Klemm sowie die anwesenden Gäste für die anregende, sachliche Diskussion!

Ein denkwürdiger Tag

Am Tag des Denkmals öffnete auch der Gutshof in Fredersdorf-Vogelsdorf allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern seine Tore. Gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Jörg Vogelsänger führte Bürgermeisterkandidat Martin Klemm zahlreiche Gespräche auf dem historischen Gelände. Mit den Mitgliedern des Heimatvereins beispielsweise diskutierten beide über die bald anstehende Entscheidung beim Stadt-Umland-Wettbewerb über die Fördermittelvergabe (25.9.2015).

Um 16 Uhr wartete ein kulturelles Highlight auf: Eine Theatergruppe führte das Märchen von König Drosselbart auf. Die ehrenamtlichen Darsteller präsentierten aufgrund des großen Erfolges das Stück bereits zum zweiten Mal. Den vielen Gästen wurde einiges geboten, denn die Darstellung war überaus gelungen. Respekt für so viel Einsatz und ehrenamtliches Engagement!

Der Kultur folgte der sportliche Teil des Tages: Als Freizeitläufer ließ es sich Martin Klemm nicht nehmen, seine Laufeinheiten natürlich auch in Fredersdorf-Vogelsdorf zu absolvieren. Gemeinsam mit dem Gemeindevertreter Sebastian Eckert joggte Martin Klemm ca. 5 km durch Fredersdorf Nord und Süd. Danach war beiden klar, es werden weitere Runden folgen!

Begeisterung - Freude - Meckern

Die MOZ, ein wundersamer Seismograph?!

Am 09.09.titelte die Märkisch Oderzeitung (MOZ) auf Seite 15 im Rahmen der Kandidatenvorstellung zum Bürgermeisterwahlkampf:

Am 10.09. titelte die MOZ in selber Angelegenheit auf Seite 13:

Am 11.09. schließlich titelte die MOZ auf Seite 13 gar:

Ernst gemeinte, politisch korrekt formulierte Vorschläge zur Auflösung dieses Dreiklangs werden gern entgegen genommen!

Uns jedenfalls geben die Überschriften das gute Gefühl: Ja, diese Schlagzeilen scheinen trefflich gewählt, obwohl wir naturgemäß keines der Interviews selbst miterlebt haben.

Kandidatenvorstellung am 03.09.2015 vor dem Unternehmerverein

Zahlreiche Gespräche mit Bürgerinnen und Bürgern drehten sich um die in der Vorstellungsrunde behandelten Fragen. Gern habe ich daher meine Position zu diesen Fragen nachfolgend noch einmal dargestellt. Für weitere Rückfragen bin ich jederzeit ansprechbar.

Kurzvorstellung Martin Klemm

 

Den Text als PDF lesen (klicken)

Aufgewachsen in einer vormaligen Umlandkommune von Dortmund mit rund 15.000 Einwohnern, lebe ich in langjähriger Lebensbeziehung seit 1992 in Brandenburg.

Meine Lebensgefährtin arbeitet in der Berliner Niederlassung eines international tätigen Konzerns der Kommunikationsbranche. Unsere beiden Jungs studieren Jura und Wirtschaftspsychologie.

(für weitere Informationen rechts auf "mehr" klicken)

Aus der Presse

Vor kurzem fand im Hotel Flora eine Vorstellungsrunde der drei Bürgermeisterkandidaten statt, zu der der Unternehmerverein eingeladen hatte. Martin Klemm, Kandidat der SPD Fredersdorf-Vogelsdorf, stellte sich eingangs kurz vor und beantwortete dann Fragen der Unternehmer/-innen und aus dem Publikum.

"Die Verwaltung sei Dienstleister für den Bürger, antwortete Martin Klemm auf die nächste Frage. Wird er Bürgermeister, dann wird es einen einheitlichen Ansprechpartner geben, der sich die Bürgersorgen anhört und klärt, wer dafür zuständig ist. Entweder sofort, durch die Herausgabe eines Ansprechpartner ssamt Telefonnummer. Geht das nicht gleich, wird innerhalb eines Tages aber geantwortet. Vereine, ging er auf Teil II der Frage ein, leisten eine erhebliche Daseinsfürsorge und dürften nicht das Gefühl bekommen, Bittsteller zu sein. Deshalb müsse Vereinsarbeit in aller Breite unterstützt werden."

Quelle: Märkisch Oderzeitung, Redaktion Strausberg, Autorin Margrit Höfer

Den vollständigen Artikel können Sie online auf der Internetseite der MOZ lesen: http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1419299/

Vorausschauender Planen für barrierefreien Mietraum

  • Altersgerechtes Wohnen
    Im südlichen Bahnhofsbereich werden 60 altersgerechte Wohnungen gebaut. Einstimmig verabschiedete die Gemeindevertretung im Juni die Beschlüsse. Der Investor hatte zuvor auf die Kritik des Bau-Ausschusses schnell und unkompliziert reagiert. Es wird mehr Stellplätze geben und auch die Bedenken des NABU wegen eines Weges durch den Grünbereich zum Altlandsberger Weg wurden ausgeräumt. Auf den Pfad wird verzichtet – die Nachtigall bleibt auch in Zukunft weitgehend ungestört. Wie der Investor erklärte, liegen bereits 35 feste Buchungen vor. Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum scheint also gegeben. Daher sollte die Gemeinde jetzt nicht bedingungslos alle größeren Grundstücksflächen verkaufen. Denn es ist bereits bekannt, dass Fredersdorf-Vogelsdorf verstärkt Probleme u.a. bei der Verfügbarkeit von barrierefreiem Wohnraum bekommen wird (siehe IV/0132).
  • Keine Gebühren für Hallennutzung
    Bereits im Wahlkampf hatte sich die SPD gegen die Erhebung von Hallennutzungsgebühren für Vereinsmannschaften Erwachsener ausgesprochen. Dem Breitensport als Raum sozialer Interaktion sollten keine Hürden aufgestellt werden. Im Zuge der Haushaltsdebatte Anfang 2015 setzte sich allerdings eine Mehrheit durch, die auch von Erwachsenen Hallennutzungsgebühren forderte (12 Ja- zu 4 Nein-Stimmen bei 5 Enthaltungen). Im Ausschuss wurde das Thema dann nochmals grundlegend beraten. In der Juni-Sitzung der Gemeindevertreter wurde diese Forderung wieder zurückgezogen. Es bleibt also dabei: Unser Ort verlangt auch weiterhin keine Hallennutzungsgebühren.
  • Mangelhafter Datenschutz?
    Im Mai wurde auf Anfrage in der Gemeindevertretung bekannt, dass auch in der Verwaltung von Fredersdorf-Vogelsdorf noch Computer mit dem Betriebssystem Windows XP arbeiten. Diese Version gilt seit mehr als einem Jahr als Sicherheitsschwachstelle, die Daten auf diesen PCs sind also potentiell gefährdet. Nun gab der Bürgermeister außerdem bekannt, dass die Gemeinde noch nicht einmal einen Datenschutzbeauftragten hat. Diese Position soll jetzt erst bis Oktober besetzt werden.
  • Zustand der Wappeneiche
    Einmal jährlich wird der Zustand der Wappeneiche kontrolliert. Laut dem neuesten Prüfergebnis sind derzeit keine Maßnahmen erforderlich. Allerdings diskutierte die Gemeindevertretung, ob die Kosten für die Gutachten gerechtfertigt sind. Dabei sollte aus unserer Sicht beachtet werden, dass es sich nicht um irgendeine Eiche handelt. Sie ziert das Gemeindewappen und ist Symbol dafür, dass man in unserem Ort sehr gut Wurzeln schlagen kann.
  • Letztes Grundstück im Gewerbegebiet-Nord verkauft
    Ganz ohne feierliche Ansprache beschloss jetzt die Gemeindevertretung den Verkauf des letzten gemeindeeigenen Grundstücks im Gewerbegebiet Fredersdorf-Nord.

S. Eckert

Viel für Kinder geschafft

Wichtige Themen wie Schulerweiterung auf dem Weg

Erweiterung der Fred-Vogel-Grundschule beschlossen

Auf Grund weiter steigender Schülerzahlen muss die Grundschule Fredersdorf-Süd für 2 Mio. € dringend erweitert werden. Die Gemeindevertreter mussten zwischen 2 Planungsalternativen entscheiden: SPD, CDU und in der Folge auch der Bürgermeister sprachen sich für einen funktionsgerechten Neubau direkt an der Ernst-Thälmann-Straße neben der sog. Kulturscheune aus. Der dann abgelehnte Alternativantrag sah vor, das seit Jahren leerstehende ehemalige Schulgebäude Haus 1 als Schulerweiterung umzubauen.

Die SPD wies darauf hin, dass der Zustand des Hauses 1 mittlerweile so desolat ist, dass laut Architekten bei einem Umbau nur noch die Außenmauern stehen bleiben würden. Und die dann entstehenden Klassenräume wären statt der geforderten 60 qm nur 54 qm groß. Ein Neubau an der Kulturscheune ist auch preisgünstiger als der Umbau des Hauses 1. Und auch die Schulvertreter empfahlen den Standort an der Kulturscheune.

V. Heiermann

Der Landkreis muss Verantwortung für die Oberschulerweiterung übernehmen

Auch unsere Oberschule braucht dringend einen Erweiterungsbau. Sie hat derzeit 311 Schüler, davon 116 (36%) aus unserer Gemeinde. Für das Schuljahr 2015/16 können 75 Schüler aufgenommen werden. Es liegen aber bereits 131 Bewerbungen vor. Ein Schulerweiterungsbau inkl. neuer Sporthalle würde laut Bürgermeister 7,2 Mio. € kosten.

Dieses Geld hat die Gemeinde nicht. Deshalb forderte jetzt die Gemeindevertretung einstimmig, dass der Bürgermeister Dr. Klett sich dringend dafür einsetzen soll, dass der Landkreis das Schulgebäude und damit auch den Erweiterungsbau in seine Verantwortung übernimmt.

V. Heiermann

Kooperation mit dem Heimatverein

Fredersdorf-Vogelsdorf bemüht sich zusammen mit 4 Nachbargemeinden um Fördermittel aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) für die Erhaltung und Entwicklung des historischen Gutshofes. Um am Wettbewerb teilnehmen zu können, muss mit dem Heimatverein als Eigner des Gutshof-Areals eine Kooperation vereinbart werden. Die Mehrheit der Gemeindevertreter befürwortete diesen wichtigen Schritt in ihrer Mai-Sitzung. Außerdem bekannte sich die Gemeinde dazu, im Falle eines Erfolgs beim Wettbewerb ihren Anteil an der Finanzierung des Gutshof-Projektes beizutragen. Ohne dieses klare Signal wäre ein Erfolg beim SUW fast unmöglich geworden. Mitte Juni sollen nun die Unterlagen für den Wettbewerb eingereicht werden.

S.Eckert

Beirat für Kinder und Jugendliche

Ohne Gegenstimme beschlossen die Gemeindevertreter die Einberufung eines Kinder- und Jugendbeirates. Bis zum vollendeten 21. Lebensjahr kann die Jugend in diesem Gremium ihre Interessen vertreten. Die SPD-Fraktion unterstützte den Vorschlag, denn es ist wichtig Kinder und Jugendliche frühzeitig mit politischen Themen und demokratischen Verfahren vertraut zu machen.

S.Eckert

Fraktionsartikel Mai 2015

Sitzungssaal wird doch vergrößert

Mit den Stimmen der SPD-Fraktion brachten die Gemeindevertreter eine Planungsänderung für den Rathausergänzungsbau auf den Weg. Die Linke legte zur Sitzung am 23. April einen Änderungsantrag vor, der eine Vergrößerung des Sitzungssaals von 100 auf ca. 133 m² vorsieht. Damit können dort auch Versammlungen der Gemeindevertretung stattfinden. Mit nur einer Gegenstimme beschloss die Gemeindevertretung diesen Vorschlag.

Einen ähnlichen Antrag berieten die Vertreter bereits im Februar - damals war die SPD-Fraktion dagegen. Grund war unsere Befürchtung einer weiteren Verzögerung des Bauprojekts. Dazu hätten sich Kostensteigerungen durch den starken Eingriff in die bisherige Planung ergeben. So hätten unter anderem die Sanitäranlagen im Untergeschoss versetzt werden müssen.

Der jetzt fast einstimmig beschlossene neue Änderungsvorschlag enthält demgegenüber klare Vorteile: Der Sanitärbereich wird nicht versetzt. Neben geringfügigen Abweichungen bei der Raumaufteilung fällt lediglich der zweite Eingang dem vergrößerten Saal zum Opfer. Den Gemeindevertretern lag bereits ein Vorabzug eines entsprechenden Architektenentwurfs vor, der im Internet einsehbar ist als Anlage 5 der Vorlage GV/0220.

S. Eckert

Vogelsdorf: Schandfleck des ehemaligen ABS-Recycling-Geländes an der B1/5 soll beseitigt werden

In Vogelsdorf wollte Anfang der 90er Jahre die Firma ABS auf einer Fläche von 61.000 m² der ehemaligen LPG „Otto Hertz“ „Europas modernste und immissionsärmste Bauschutt-Sortier- und Recycling-Anlage“ errichten. So ist es der im Internet veröffentlichten Begründung zum seinerzeit aufgestellten „Vorhaben- und Entwicklungsplan“ nachzulesen.

Seit 2007 ist die Firma ABS im Handelsregister erloschen. Das Betriebsgelände vermüllte.

Nunmehr beschloss die Gemeindevertretung einstimmig, diesen Vorhaben- und Entwicklungsplan aufzuheben. Damit soll eine Neunutzung der Fläche vorbereitet werden.

V. Heiermann

Große Zustimmung zu neuen LED-Straßenlaternen

Am 24.3.15 trafen sich 90 Bürger, um sich über den Ausbau der Straßenbeleuchtung in der Lortzing-, Röntgen-, Richard-Wagner- und Haydnstraße zu informieren. Zwei Tage später trafen sich ca. 32 Anlieger zum Ausbau der Beleuchtung in der Schubert-, Liszt-, Brahms- und Thomas-Mann-Straße.

Die große Mehrheit begrüßte die vorgesehenen Erneuerungsmaßnahmen. Statt eines derzeit bis zu 100 m großen Mastabstandes wird es eine deutlich bessere Straßenausleuchtung geben. Ausgeleuchtet wird allein die Straße, nicht die Anliegergrundstücke. Und Strom aus der Gemeindekasse wird gespart.

V. Heiermann

Ausbau des Schulcampus Süd

Schulerweiterung in Fredersdorf-Süd

Am 26. März beschloss die Gemeindevertretung, die Mittel für die Planung von 6 zusätzlichen Klassenräumen an der Grundschule in Fredersdorf-Süd freizugeben. Nur warum brachte der Bürgermeister die diesbezügliche Beschlussvorlage erst jetzt ein? Schon letztes Jahr zeichnete sich der Engpass an Klassenräumen an den Grundschulen ab. Und bereits letzten November hatte Dr. Klett im Ausschuss eine erste Kostenschätzung für die Aufstellung von Containern präsentiert, dann aber wieder zurückgezogen.

Des Weiteren sollen die Kosten für einen Hortneubau zur Betreuung der Kinder der 5. und 6. Klasse im Rahmen der integrierten Kindertagesbetreuung (IKB) ermittelt werden. Mit Ergebnissen ist im Mai 2015 zu rechnen.

Kooperationsvertrag soll geschlossen werden

Fredersdorf-Vogelsdorf bemüht sich um Fördermittel für die Erhaltung und Entwicklung des historischen Gutshofes. Angestrebt wird die Aufnahme in den bestehenden Verbund aus Neuenhagen, Altlandsberg, Rüdersdorf und Hoppegarten, um gemeinsam am „Stadt-Umland-Wettbewerb“ (SUW) des Landes Brandenburg teilzunehmen. Der Bürgermeister wurde von der Gemeindevertretung einstimmig beauftragt, einen Kooperationsvertrag mit den 4 Nachbargemeinden abzuschließen. Ob letztendlich Fördergelder aus dem Wettbewerb gewonnen werden, ist noch ungewiss. Reinhard Sept (SPD-Fraktion) begrüßte die ortsübergreifende Zusammenarbeit: „Je mehr Gemeinden und Städte sich an dem gemeinsamen Wettbewerbsbeitrag beteiligen, desto besser die Aussichten auf Erfolg“.

Planungsbeginn Modernisierung der Schulsportanlagen

Ebenfalls beauftragt wurde die Planung für die Investitionen in die Außensportanlagen der Schulen. Die Standorte an der Tieckstraße in Süd sowie an der Posentschen Straße in Nord sollen modernisiert werden. Die Verwaltung hatte in enger Abstimmung mit den Schulen der Gemeinde den jeweiligen Bedarf ermittelt. Die daraus abgeleiteten Ausbaukosten für beide Standorte zusammen belaufen sich auf 500 000 Euro. Auf Antrag der CDU & Unabhängigen soll bei der jetzt beginnenden Planung eine Nutzung der Schulsportanlagen für Vereine geprüft werden. Sollte die Verwaltung die dafür nötige erweiterte Betriebserlaubnis erteilen, müsste jedoch auf dem Schulcampus Süd unter anderem eine Flutlichtanlage gebaut werden.

Weg durch den Zauberwald

Es gleicht einem Schildbürgerstreich: Der gerettete Wunderwald zwischen Martin-Luther-Straße und Feldstraße erhält keinen zweiten Zugang. Somit gerät der erste extra eingeplante Weg im Bebauungsplan 36 „Tieckstraße“ de facto zur Sackgasse. Denn für eine Durchquerung des Waldes müsste auch ein Zugang zur Feldstraße geschaffen werden. SPD und LINKE konnten dafür keine Mehrheit erreichen.

S. Eckert

Entwurfsplanung für Rathausergänzungsbau beschlossen

Am 26.01.2012 teilte Bürgermeister Dr. Klett mit, dass der Rathausergänzungsbau in der Lindenallee 2014 (!) fertiggestellt sein wird.

Im Februar 2015 legte er jetzt immerhin die grobe Entwurfsplanung vor. Aber Kritiker forderten ein erneutes  grundsätzliches Überdenken der gesamten Planung.

Der erste Kritikpunkt lautete, der Neubau sei zu klein. Allerdings wurde in der Gemeindevertretersitzung unbestritten festgestellt, dass der geplante Neubau eine ausreichende Platzreserve für weitere Verwaltungsmitarbeiter berücksichtigt.

Zweitens sei der Saal für die Gemeindevertretersitzungen zu knapp bemessen. Die SPD legte anhand der Beschlüsse aus 2012 dar, dass sich seinerzeit die Gemeindevertretung an den Raum- und Flächennormen des Landes Brandenburg orientierte. Die Architekten planten daraufhin sogar den Saal mit etwa 120 qm.

Die Größe dieses Saales wurde dann in einer Besprechung Ende November 2014 in Anwesenheit auch eines Vertreters der CDU-Fraktion auf 100 qm reduziert. Die Gemeindevertretersitzungen sollten nicht im Rathaus, sondern zum Beispiel in der Kulturscheune stattfinden.

In der Gemeindevertretersitzung vom Februar legte die CDU dann aber wieder einen Antrag vor, dass der Gemeindevertretersaal nun sogar etwa 145 qm groß sein soll. Wäre dieser Antrag akzeptiert worden, hätte sich der Neubau noch weiter verzögert.

Der CDU-Antrag wurde abgelehnt. Der Planungsentwurf wurde dagegen mit knapper Mehrheit bestätigt. Insgesamt wird damit unser Neubau um etwa 1 Mio. € günstiger als der Rathausneubau in Schöneiche.

V. Heiermann

Kein Asphalt aufs Straßenpflaster

Fast einstimmig beschloss die Gemeindevertretung in ihrer Februarsitzung auf eine Asphaltierung der Bruchmühler und Friedrich-Engels-Straße sowie des Busentschen Wegs zu verzichten.

Während des Ausbaus der L30 wird der überörtliche Durchgangsverkehr auf Landesstraßen um Fredersdorf-Vogelsdorf herumgeleitet. Ortskundige Autofahrer werden jedoch auf diese 3 Pflasterstraßen zur Umfahrung ausweichen. Die Verwaltung schlug daher die Asphaltierung vor, um die Lärmbelastung der Anwohner zu reduzieren. Überdies sind insbesondere die Bruchmühler Straße und der Busentsche Weg in schlechtem Zustand.

Anwohner bemängelten, dass bei einer Asphaltierung die Entwässerung problematisch sei. Viele Bewohner des Busentschen Wegs befürchteten auch noch mehr Verstöße gegen die bestehende 30 km/h-Geschwindigkeitsbeschränkung. Laut Umfragen der Anwohner sprach sich in allen 3 Straßen die Mehrheit gegen eine Asphaltierung aus. Allerdings forderten sie zugleich auch eine Instandsetzung der vorhandenen Straßen.

Diesem Bürgervotum schloss sich jetzt die Gemeindevertretung mit großer Mehrheit an. Gleichzeitig wird sie sich mit der Instandsetzung dieser Straßen befassen.

S.Eckert

Lebhafte Debatte um den Haushalt 2015/16

Der Haushaltsentwurf Dr. Kletts für die Jahre 2015 und 16 barg Zündstoff. Man sah es an der Zahl der Wortmeldungen. Wann meldeten sich schon mal 11 von 22 Gemeindevertretern zu Wort?

Wir wollen einige Diskussionspunkte unter 1) bis 5) zusammenfassen:

1) Fredersdorf-Vogelsdorf ist nicht arm

Fredersdorf-Vogelsdorf hat kein Einnahmeproblem.

Dr. Klett setzte in den Haushaltsberatungen die Einnahmen der Gemeinde für die nächsten Jahre deutlich zu niedrig an. Fredersdorf-Vogelsdorf sammelt seit Jahren immer höhere Millionenbeiträge auf Sparkonten an, weil die Verwaltung Bauvorhaben nicht fristgerecht beginnt. Herr Thamm äußerte dazu: „Das ist keine Vorsicht, das ist Mauern.“

2) Wir geben für die Verwaltung im Rathaus mehr aus als wir einnehmen

Im November legte Dr. Klett erste, tiefschwarze Haushaltszahlen vor. Der Verwaltungshaushalt sollte

  • 2015 ein Defizit von 200.000 € und 2016 und 2017 sogar in Höhe von jeweils von 400.000 € aufweisen (Quelle: Bürgermeister-Vorlage IV/0089-1 zum 6.11.14).

Im Zuge der Haushaltsberatungen konnte dieses Defizit deutlich verringert werden. Es beträgt jetzt

  •                60.000 € in 2015,
  •               140.000 € in 2016 und
  •               320.000 € in 2017.

3) Wie soll dieses Defizit ausgeglichen werden?

Dr. Klett plante, dieses Defizit aus den eigentlich für Investitionen vorgesehenen Ersparnissen der Gemeinde und dem Verkauf gemeindeeigener Grundstücke abzubauen.

Dem schob die Gemeindevertretung im November 2014 einen Riegel vor. Sie forderte Dr. Klett auf, dieses Defizit bis Ende 2016 auf Null abzubauen.

In den Ausschussberatungen wurde Dr. Klett aufgefordert, z.B.  seine Personalkosten auf den Prüfstand zu legen. Dies lehnte er ab. Sie sollen nach seinem Willen ab 2016 sogar um weitere 200.000 € jährlich steigen.

4) Wie sieht Dr. Kletts Sparkonzept aus?

Dr. Klett sparte stattdessen da, wo es eher um Kleckerbeträge geht, wo aber die Bürger deutlich von Einsparungen getroffen werden: bei den freiwilligen sozialen Leistungen. Für Erwachsene sollen Hallenbenutzungsgebühren eingeführt und die Förderung der Städtepartnerschaften sollte auf ein Drittel zusammengestrichen werden.

Herr Thamm formulierte dies treffend mit den Worten: „Er streicht vor allem an den kleinen Dingen, die weh tun.“

5) Hoffnung auf eine bessere Gemeindepolitik

„Veränderung bedeutet neue Wege gehen, altes auf den Prüfstand stellen und vor allem gegenseitigen Austausch“, äußerte sich mit Carsten Culemann (SPD ), einer der jungen neu gewählten Gemeindevertreter. „Wir haben ein ordentliches Stück Zukunftsgestaltung vor der Brust“, appellierte er an seine Ratskollegen. „Eine Haushaltsplanung, die von Jahr zu Jahr mehr Minus aufweist, kann nicht die Zukunft von Fredersdorf-Vogeldorf sein.“

V. Heiermann

Neujahrsgruss 2015

Liebe Mitglieder des Ub- Vorstandes ,

Liebe Ortvereinsvorsitzende,

 

das neue Jahr hat uns zwar alle schon voll im Griff, aber trotzdem oder gerade deswegen wünsche ich euch auf diesem Wege ein gesundes und uns allen ein erfolgreiches Jahr 2015. Mögen all eure Wünsche und Hoffnungen im privaten , beruflichen und ehrenamtlichen Bereich in Erfüllung gehen!

Ich freue mich auf eine spannende und interessante Zusammenarbeit im Jahr 2015.

 

Im Anhnag erhaltet ihr das Protokoll der konstituierenden UB- Vorstandsitzung im Dezember.

Bitte beachtet die Hinweise und die Termine.

In diesem Zusammenhang mache ich euch schon einmal auf unsere nächste UB- Vorstandssitzung aufmerksam.

In diesem Jahr haben wir für die einzelnen UB- Termine Themen benannt, die wir gemeinsam bearbeiten wollen.

So auch für die Vorstandssitzung am 12.2.2015 um 18.30 Uhr in der UB Geschäftsstelle in Müncheberg. Das Thema ist für diese Veranstaltung: Entstehung und Entwicklung von Extremismus in der Welt und dessen Auswirkungen. Uns ist es gelungen dazu einen Referenten der Bundespolzei zu gewinnen.  Gern können auch Mitglieder aus den Ortsvereinen teilnehmen.

 

Mit freundlichem Gruß

Simona Koß

Unterbezirksvorsitzende SPD MOL

Ortsblatt - Radweg zur Kolonie Fredersdorf wird vom Bürgermeister geprüft

Eine erfreuliche Meldung: Die Gemeindevertretung beauftragte den Bürgermeister zu prüfen, wie die Kolonie Fredersdorf mit einem in beide Richtungen befahrbaren Rad-/Fußweg nach Fredersdorf-Vogelsdorf erschlossen werden kann. Im Februar bereits informiert Dr. Klett dann die Gemeindevertreter über die Ergebnisse dieser Prüfung.

Bebauungsplan Tieckstraße beschlossen

An der Tieckstraße können nun die geplanten Einfamilienhäuser gebaut werden. Nachdem der Bürgermeister eine rechtliche Nachfrage der SPD geklärt hatte fasste die Gemeindevertretung auf ihrer Dezembersitzung die entsprechenden Beschlüsse.

S. Eckert

Aus der Fraktion, November 2014

Der sog. Zauberwald an der Martin-Luther-Siedlung bleibt erhalten

 

Eigentlich sollten im Wäldchen an der Martin-Luther-Siedlung im November für 16.000 € Bäume gefällt werden. Die Verwaltung wollte den östlichen Teil des Wäldchens, den aus Eschenahorn bestehenden sog. Zauberwald, fällen.

Die Gemeindevertreter Julia Schlenker, Manfred Arndt, Dennis Lindenberg und Volker Heiermann erreichten zunächst eine Aussetzung der Fällung und in 2 Ortsterminen mit dem Bürgermeister, Baumgutachtern, Anliegern und interessierten Bürgern einen Kompromiss. Dieser wäre nicht ohne die sachliche kooperative Moderation des Bürgermeisters zustande gekommen, für die an dieser Stelle Dank gesagt werden soll.

Der Zauberwald bleibt im Kern erhalten. An den Randbereichen werden aber zum Schutz der Nachbarn einzelne Fällungen vorgenommen. In welchem Umfang er zukünftig den Bürgern zugänglich bleibt wird noch geklärt.

 

Volker Heiermann

Fredersdorf-Vogelsdorf droht 2019 die Zahlungsunfähigkeit

„Der Kreis steht finanziell gut da“, erklärte der SPD-Kreistagsabgeordnete Ronny Kelm. „Allerdings ergeben sich gewaltige Unterschiede zwischen den Kommunen“, schilderte er auf der Mitgliederversammlung der SPD Fredersdorf-Vogelsdorf am 22. Oktober. Informationen gab es unter anderem zur Finanzsituation im Landkreis und den Gemeinden.

Während die Bürger in Petershagen/Eggersdorf pro Kopf nur ca. 40€ Verschuldung tragen, sind es in Fredersdorf-Vogelsdorf ca. 500€. Nach neuesten Haushaltszahlen sind 2016 sogar ca. 680€ möglich.

Ab 2015 erreicht Fredersdorf-Vogelsdorf keinen ausgeglichenen Haushalt mehr – im Gegenteil: Die vorläufige Planung 2015-2019 zeigt steigende Verluste an (IV/0089). 2019 droht die Zahlungsunfähigkeit, dann sind die einst üppigen Geldrücklagen aufgebraucht!

Das Ende dieser Entwicklung tritt zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt ein. 2018 laufen viele Förderprogramme aus. „Es drohen hohe Verluste auf der Seite der Einnahmen“, erklärte Ronny Kelm, erklärte Ronny Kelm.

Gründe sind die geringeren Schlüsselzuweisungen vom Land an die Kommunen,  außerdem endet 2019 der Solidarpakt. Auch die weitere Konjunkturentwicklung bleibt abzuwarten. Daher sei es umso wichtiger, bereits jetzt für solide Finanzen zu sorgen, um entsprechend gerüstet zu sein.

Die Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf steht vor großen Herausforderungen:

  1. Kann die Schuldenobergrenze von 500€ pro Einwohner in Zukunft eingehalten werden?
  2. Wie gelangen wir wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt?

Wir danken Ronny Kelm für seine Ausführungen und Informationen, die wichtig für die anstehenden Haushaltberatungen in den Kommunen sind.

Ortsteile bleiben bestehen

Ein fehlender Paragraph in der neuen Hauptsatzung rief zuletzt Verwirrung um den Ortsnamen hervor. Wegfallen sollte Paragraph 2 über die Ortsteile Fredersdorf Nord, Süd und Vogelsdorf. Damit wären die roten Schilder innerorts abmontiert worden. Am Gemeindenamen Fredersdorf-Vogelsdorf hätte sich jedoch nichts geändert. Wir sind der Ansicht, die derzeitige Einteilung in Nord, Süd und Vogelsdorf bietet jedem Orientierung und klare Bezugspunkte. Außerdem stellen die Ortsteile wesentliche Lebensmittelpunkte unserer Gemeinde dar, die individuelle Bedürfnisse und Anliegen aufweisen. Daher haben wir den erfolgreichen Antrag unterstützt, den Paragraphen 2 auch in die neue Hauptsatzung zu übernehmen.

Stärkung des Multicenters Vogelsdorf

Der Aldi am Standort des Multicenters Vogelsdorf bekommt einen größeren und moderneren Markt. Er zieht auf die bisherige Grünfläche nördlich des Kreisverkehrs. Die dafür notwendigen Änderungen am Bebauungsplan wurden einstimmig genehmigt. Dadurch erhoffen wir uns eine weitere Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Multicenters in Vogelsdorf.

Spielplatz für Fredersdorf-Süd

Wie in unserem Wahlprogramm versprochen, setzt sich die SPD für einen Spielplatz in Fredersdorf-Süd ein. Denn dort gibt es derzeit keinen öffentlichen Kinderspielplatz. Der Investor für die geplanten Einfamilienhäuser in der Tieckstraße hat versprochen, 25.000 € zur Errichtung eines öffentlichen Spielplatzes zur Verfügung zu stellen. In der letzten Gemeindevertretung am 25. September stellten wir den Änderungsantrag, diese Mittel zweckgebunden für einen Spielplatz in Fredersdorf-Süd zu verwenden. Der Bürgermeister sollte bis Mai 2015 eine entsprechende Planung vorlegen. Der Antrag wurde in den Ortsentwicklungs- und Bauausschuss verwiesen, der sich nun damit befassen wird.

Straßenbau bis 2022

Ebenfalls während der letzten Sitzung der Gemeindevertretung beschlossen wurde das Straßenbauprogramm bis zum Jahr 2022. An der bisherigen Planung der Investitionen nach Quartieren wird weiterhin festgehalten. Unter anderem durch die Einplanung der L30 mussten aber Umplanungen am bisherigen Bauprogramm vorgenommen werden.

S. Eckert

ALDI zieht nicht zum S-Bahnhof um

Soll die Gemeinde gestatten, dass ALDI direkt am S-Bahnhof einen Ersatzbau für seinen Markt in Fredersdorf-Nord errichtet und dass dafür auf die hier geplanten altersgerechten Wohnungen verzichtet wird?

Der Bürgermeister schlug vor, dass zum Ausgleich „kleinteilige Geschosswohnungen“ auf dem bisherigen ALDI-Standort gebaut werden.

Wir meinen, altersgerechtes Wohnen gehört ins Zentrum der Gemeinde. Dort sind die Geschäfte. Dort ist die S-Bahn nach Berlin und zu den Angeboten der Nachbargemeinden. Zudem wären zusammen mit „dm“ und „Rewe“ zukünftig gleich drei „Filetgrundstücke“ unserer Gemeinde mit Funktionsbauten zugepflastert.

Letztlich fand die Vorlage, den Bürgermeister in Verhandlungen mit dem Investor zu schicken, keine Mehrheit.

S. Eckert

Hintergrund: Altersgerechte Wohnungen am S-Bahnhof

2012 beschloss die Gemeindevertretung, dass ein Planungsziel für die Bebauung südlich des S-Bahnhofs die „Einordnung von Wohnbauten, z.B. für altersgerechtes und Singlewohnen in einem Grünbereich mit hoher Aufenthaltsqualität“ ist.

In der Gemeindevertretung vom August 2014 berichtete der Investor, er habe dafür keinen „Betreiber“ gefunden.

Ein Blick in die Märkische Oderzeitung vom 29.7.14 hätte ihm gezeigt, was die Gemeinde will: „Altersgerecht“ bedeutet danach einzig, dass z.B. Türen rollstuhlbreit sind, dass die Dusche ohne Schwelle betreten werden kann und dass das Haus einen Fahrstuhl hat. Ob er für diese Wohnungen einen „Betreiber“ sucht ist seine Entscheidung.

Sollte für solche Wohnungen in zentraler Lage in unserer Gemeinde wirklich kein Bedarf sein?

V. Heiermann

Einfamilienhausneubau an der Tieckstraße ohne Spielplatz?

Ein Investor plant laut Bauschild an der Tieckstraße zahlreiche Einfamilienhäuser. Aber der gemeindliche Flächennutzungsplan weist auf dieser Fläche auch einen Spielplatz aus. Und im Februar ‘14 hat die Gemeindevertretung beschlossen, dass von dieser Fläche auch ein Weg zu dem Wäldchen gesichert werden sollte, das der Gemeinde von einer Einwohnerin als Erholungsfläche geschenkt wurde. Die Mehrheit der Gemeindevertreter stimmte für einen SPD-Antrag, dass Spielplatz und Weg gesichert werden müssen.

V.H.

30 Jahre SPD Ortsverein Fredersdorf

Am 24. Januar 1990 wurde der Ortsverein der SPD Fredersdorf gegründet. Hier finden Sie die Jubiläumsschrift mit dem Rückblick auf 30 Jahre Politik.

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